Weihnachten 2010

Alle Geschenke besorgt,
reichlich Lebensmittel eingekauft,

die Geschenke verpackt
und der Weihnachtsbaum ist geschmückt.
Draußen ist alles winterlich in weiße Watte gepackt,
nun kann Weihnachten kommen.
Ruhe kehrt ein und der PC hat jetzt auch Pause.
Jetzt sollte man alles  nur noch genießen.

Weihnachten 2010

Auf Wiedersehen 2011

Weihnachtsspendenaktion

Gute Ideen sollte man unterstützen!
Der erfolgreiche Stockfotograf Robert Kneschke startet eine
Weihnachts-Spendenaktion für „Reporter ohne Grenzen“
Für jeden veröffentlichen Link zum Artikel auf seinem Blog
„Alltag eines Stockfotografen“ spendet Robert 10,– Euro!

Für alle, die sich mit der Stockfotografie beschäftigen,
ist der Blog von Robert eine dankbare Quelle für
Informationen rund um dieses Thema.

Åbenrå – Aabenraa

Slotgade

Slotgade

Åbenrå ist eine dänische Stadt in der Nähe der Grenze zu Deutschland. Der südliche Teil von Jütland nannte sich früher Nordschleswig, heute Syddanmark. Nordschleswig gehörte zum Herzogtum Schleswig. Ab 1920 ist dieser Teil nach einer Volksabstimmung Dänemark zugeteilt worden. Åbenrå  liegt am Ende des Åbenråfjords, sie hat 15.760 Einwohner (2011). Åbenrå hat sich lange gegen die Schreibweise mit dem Kringel oder Klops auf dem A gewehrt, seit 1984 ist die  lokal bevorzugte Schreibweise „Aabenraa“ als Nebenform wieder erlaubt. Damit liegt Aabenraa in alphabetischen Listen wieder ganz vorne, Å ist der letzte Buchstabe im dänischen Alphabet.

Nördlich von Flensburg, etwa 30 Kilometer entfernt, findet man eine gemütliche oder wie die Dänen sagen hygelige Stadt mit einem alten Stadtkern, der sehenswert und gut erhalten ist. Am Vægterplads (Wächterplatz) und der Jomfrugang (Jungfrauengang) stehen die idyllische Häuschen der Stadtwächter und die gut erhaltenen Giebelhäuser „Tresuren“ und „Der blinde Esel“ sowie ein Langhaus aus dem Jahre 1744.

Vægterplads (Wächterplatz)

Etwas außerhalb von Åbenrå verläuft der alte Heerweg oder auch Ochsenweg genannt. Er wurde von Händlern in Ochsenkarren, den Ochsentreibern mit ihren Tieren und frommen Pilgern bevölkert. In Kriegszeiten diente der Weg dem Heer als Marschweg – daher der Name.
In der Nähe des Heerweges steht ein Runenstein – Haerulfstein  – aus der Zeit um 900, der zu den ältesten des dänischen Königreiches zählt. Preußens Prinz Friederich Karl entführte den Stein 1864, er wurde aufgestellt beim Jagdschloss Dreilinden/Potsdam. 1952 wurde der Stein zurückgegeben und wurde bei Hovslund, in der Nähe von Åbenrå wieder aufgestellt. Die Runeninschrift lautet:  „Hairulfr“ deshalb Hærulf.

Runenstein – Haerulfstein

Ebenfalls am Heerweg liegt die Immervad Bro, eine Steinbalkenbrücke , sie wurde im Jahre 1786 erbaut und war Teil des Heerweges. Sie ist heute die älteste erhaltene Brücke dieser alten Fernverbindung. Der Fluss, den die Immervad Bro damals überquerte, fließt heute durch ein neues Flussbett, die Konstruktion der Immervad Bro kann man also studieren ohne nasse Füße zu bekommen. Die Granitblöcke brachten die Gletscher der Eiszeit, die Brücke ist aus einem einzigen Granitblock gebaut.

Immervad Bro

Immervad Bro

Bei Hjordkær liegt ein Zeugnis der Frühgeschichte, das zu den herausragendsten in Südjütland zählt. Die Hjulgraven genannte Steinsetzung wurde von Menschen der Stein- und Bronzezeit genutzt. Das rekonstruierte Steinzeitaltergrab hat einen radförmigen Steinwall, der damals das Symbol des Sonnengottes war. Hjulgraven ist über 4000 Jahre alt und diente wahrscheinlich als Gräberfeld und Versammlungsort der einheimischen Bevölkerung. Es ist das einzig bekannte seiner Art.

Hjulgraven

Åbenrå ist eine Stadt der Seefahrer, schon im 18. Jahrhundert war Åbenrå eine Seefahrts- und Werftstadt. Auch heute noch ist Åbenrå mit dem Segelsport eng verbunden, viele erfolgreiche Segler kommen aus dieser Ecke. Elvström, Jesper Bank um nur einige zu nennen. Im Handels- oder Stadthafen ist noch reger Schiffsverkehr und auch die alten Segelschiffe laufen gerne den alten Stadthafen von Åbenrå an. Für die Sportschiffe gibt es eine gemeinsame Marina vom Segelclub ABC (ÅbenråBådClub)und ASC (ÅbenråSejlclubClub), von See kommend die rechte Seite gehört dem ABC und hier hat Carina seinen Liegeplatz. Dieser Liegeplatz ist seit ein paar Jahren im Sommer immer frei und mit einem grünen Schild versehen, denn wir segeln die gesamte Saison von April – Okt. Hafenmeister Jan freut sich über Gäste und heißt sie herzlich willkommen. Man liegt hier bei allen Windrichtungen sehr gut geschützt. Das Sanitärhaus ist neu gebaut und bietet neben Duschen und Toiletten auch eine Waschmaschine und einen Trockner. Neu angelegt wurde auch ein Kinderspielplatz mit Kletterhaus und Rutsche. Um das Clubhaus herum findet man immer eine windgeschützte Ecke zum Grillen.

Yachthafen Aabenraa

Der Nachbarclub ASC hat ein eigenes Sanitärhaus, sowie einen Kinderspielplatz. Außerdem befindet sich im Clubhaus noch ein Restaurant.
Nur wenige Gehminuten vom Hafen und man befindet sich mitten in der Stadt. Åbenrå hat eine sehr schöne Fußgängerzone und es ist eine der längsten auf dem Festland. Direkt neben dem Hafen befindet sich ein schöner Sandstrand, besonders beliebt bei Familien mit Kindern. Der Strand ist breit und das Wasser hat einen großen Flachwasserbereich. Direkt am Strand gibt es ein Strandcafe, in dem man auch gut essen kann. Tankstellen, Supermärkte, Schiffsausrüster, Segelmacher, Motorenwerkstatt, hier ist alles vertreten.

Innenstadt

Das Anwesen „KRUSMØLLE“ ist   ein beliebtes Ausflugsziel und es liegt etwas südlich von Åbenrå an der  Straße  Richtung Sønderborg.  Das Landgut mit  Wohnhaus und sonstigen  Gebäuden wird als Café, Laden, Gesellschaftsräume,  Gallerie,  Keramikwerkstatt und Kerzengießerei genutzt. Besonders zur Weihnachtszeit ist Krusmølle immer einen Besuch wert.

Krusmølle

Krusmølle

weitere Fotos von Åbenrå

55° 02,14 ´ N
09° 25,33 ´ E

Heimathafen von SY Carina.

Aabenraa Turistbureau – H.P. Hanssens Gade 5 – 6200 Aabenraa

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