Paella Valenciana

Paella Valenciana

Auf unseren Reisen versuchen wir immer landestypische Gerichte zu kochen. Das macht Spaß und es erweitert den Speisezettel. Diesmal sind wir im Valencia Land unterwegs.
Auf dem Markt in Oliva kaufen wir eine Paella-Pfanne und besorgen die erforderlichen Zutaten. Das Rezept für die Paella hat uns der Verkäufer der Pfanne gleich mit gegeben.
Mit einer kleinen Änderung haben wir nun schon häufig dieses Rezept probiert und es schmeckt uns prima.

Zutaten:

1 Paella Pfanne

400g Hähnchen
300g Kaninchen
350g Reis
250g Bohnen (Brechbohnen)
150g dicke weiße Bohnen
800ml Wasser
1 Zwiebel
1 Knobi-Zehe
1 Tomate
1,5g Safran
Olivenöl
Salz, Paprikapulver

Zubereitung:

Das Fleisch in Stück schneiden, Zwiebel, Bohnen und Tomate ebenfalls in Stücke schneiden. Öl in der Pfanne erhitzen, die Zwiebel und das Fleisch bräunen.

Fleisch anbraten

anbraten

Dann Knobi, Tomate, Paprika, Safran, Salz und die Bohnen hinzugeben.

Tomate und Bohnen

Tomate und Bohnen dazu

Mit  ca. 700ml Wasser auffüllen und aufkochen. Den Reis gut verteilen und ohne Rühren 15 min. kochen. Evtl. Wasser auffüllen und nochmal auf kleiner Flamme köcheln. Wenn der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat, die Pfanne vom Feuer nehmen. Einige Minuten ziehen lassen und dann servieren.

Peñíscola – Wahrzeichen der Costa del Azahar

Peniscola ist das Wahrzeichen der Costa del Azahar (Küste der Orangenblüte). Ein Städtchen auf einem Felsen vom Meer umspült und nur mit einer schmalen Langzunge mit dem Festland verbunden. Der schmale Sandstreifen, der die Insel mit dem Festland verbindet, wurde früher öfter vom Meer überspült und so lag die Stadt ab und an auf einer Insel. Heute ist Peniscola über seine meterdicken Festungsmauern (16.Jh.) hinausgewachsen. An der schönen langen Promenade stehen heute Hotelbauten dicht an dicht. Die Stadt hat 4.200 Einwohner und in der Hochsaison zählt man bis zu 150.000.

Früher verschanzten sich hier die Tempelritter und bauten auf der Felseninsel eine Festung. Auf diese Festung zog sich 1415 Papst Benedikt XIII  nach dem Großen Abendländischen Schisma zurück. Sein Wappen erinnerte an eine Mondsichel und der bürgerliche Name Pedro de Luna verschafften ihm den Namen Papa Luna (Luna span. Mond). Papa Luna lebte bis zu seinem Tode am 23. Mai 1423 auf der Insel.

Die Altstadt liegt unterhalb der Burg und in den engen Gassen findet man viele Restaurants und Souvenirläden. Peniscola hat einen ganz besonderen Charme, man kommt immer wieder gerne hier her. Wir haben die Burg und die Altstadt fast für uns alleine erleben dürfen, das mag in der Hochsaison vielleicht nicht immer so sein.