Dualismus – Ende

Die Welt um uns ist grau und trist.

Die Blätter sind nicht mehr grün und auch nicht mehr bunt,
sie liegen am Boden und verlieren Form und Farbe.

Das Wetter ist entsprechend.

Undurchdringliche Nebelfelder kriechen aus Wäldern,
wallen über die Wiesen, ziehen über Felder,
spannen ein graues Tuch zwischen uns und der Sonne.

Es ist still und kalt,
und sehr feucht… Die Luft ist schwer,
Feuchtigkeit fällt aus der Luft.

Tautropfen legen sich auf verwelkte Blätter.
Wie kleine Perlen, Wasserperlen,
die Natur beschenkt uns immer noch.

Dieses Naturschauspiel verzaubert uns ein bisschen diesen tristen Tag
und das Verabschieden einer Jahreszeit.

Der Herbst geht zu Ende.
Ein Abschied, aber nur auf Zeit.


Mein 5. Beitrag zum Fotoprojekt “Dualismus” von MüllersSicht.
Michels Idee, 3 Wortpaare, die die Gegensätze des Herbstes zeigen und diese dann fotografisch festhalten.
Es wird noch ein Beitrag folgen, am nächsten Sonntag.

Erstes Wortpaar: dunkel und hell

Zweites Wortpaar: prachtvoll und unscheinbar

Drittes Wortpaar: Ende – Anfang

Werbeanzeigen