Würzburg

 

 

Würzburg

Würzburg wurde als zweite deutsche Stadt mit dem Titel „Weltkulturerbe“ ausgezeichnet.

Im Frühjahr besuchten wir diese schöne Stadt. Auf dem großen Parkplatz in der Dreikronenstrasse 2 parken wir unser Auto. Dieser Parkplatz ist groß und liegt sehr stadtnah. Um in die City zu kommen, geht man nur über die Alte Mainbrücke (Fußgängerbrücke) und ist gleich mitten in der Altstadt.

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Auf der Alten Mainbrücke einen Brückenschoppen genießen, ist ein Highlight der Stadtbesichtigung. Hier trifft sich jung und alt zu einem kleinen Plausch mit einem Brückenschoppen. Der Frankenwein (Gläsern 0,25 l) ist bei Einheimischen wie Touristen sehr beliebt. Das Gläschen Wein auf der Brücke hat schon Tradition, es ist Würzburgs schönste Nebensache. Allerdings auch ein Zankapfel.

Bei gutem Wetter ist auf der Brücke sehr viel Betrieb und die Radfahrer mögen die Genießer, die oft in kleinen Gruppen auf der Brücke stehen, überhaupt nicht. Da gibt es, wie ich im Netz gelesen habe, oft Ärger. Aber auch die Gläser und andere Getränkebehälter sorgen für Gesprächsstoff. Die Gläser oder auch Pappbecher, darf man nicht auf dem Brückengeländer abstellen. Sofort erscheint der Brückenwächter und klärt auf. Zu viele Gläser und Becher landen im Wasser des Mains und das ist nicht gut für die Umwelt. Sehr höflich und das immer und immer wieder, klärt der Brückenwächter mit einer Engelsgeduld die Besucher auf. Der Brückenwächter trägt eine Jacke mit der Aufschrift: „Brückenwächter“. Das ahnt auch kein Besucher, das Brückengeländer ist sehr breit und man passt doch auf sein Glas auf….. ja, aber vielleicht nicht jeder

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das ist nicht erlaubt

 

Wir haben unser Glas Wein auf der Brücke sehr genossen (natürlich auch anschließend nicht mehr auf dem Geländer abgestellt). Es herrscht dort eine ganz tolle Atmosphäre. Den Brückenschoppen sollte man unbedingt probieren.

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Aber natürlich hat die Stadt noch viel mehr zu bieten. Eine tolle Altstadt mit Dom (Weltkulturerbe), einen interessanten Marktplatz, viele Geschäfte, Café und Restaurants.

Würzburg hat uns sehr gut gefallen und wir kommen bestimmt noch oft auf einen Besuch vorbei.

( Handyfotos, die Canon war mir zu schwer für einen Stadtbummel)

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Ein bisschen Meer

Die Faszination des Meeres einzufangen ist nicht ganz einfach. Bilder oder auch Videos schmecken nicht nach Salz und man kann den Wind nicht spüren.

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Aber ich habe ein paar Fotos für Euch und wenn ich Glück habe, dann spürt Ihr doch ein wenig Salz, Wind und mehr

Ich nehme Euch mit an den Atlantik nach Portugal. Der Ostteil der Algarve ist sandig und hat endlose Strände

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Durch Ebbe und Flut verändert sich der Strand ständig. Es entstehen immer neue Ansichten.

Bei Ebbe entstehen die schönsten Bilder durch Spiegelungen.

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Wenn die Sonne untergeht spiegelt sich das Licht des Himmels in dem zurück laufenden Wasser.

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Die Westküste Portugals ist wild und oft felsig.

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Hier rauschen die Wellen des Atlantiks heran und brechen mit Getöse auf die Felsen.

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Ein Naturschauspiel!

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Mühlen in den Niederlanden

Auf meiner Reise durch die Niederlande habe ich viele alte Mühlen gesehen und natürlich auf fotografiert.

Nun werde ich eine Sammlung anlegen und sie nach und nach vervollständigen

„Genezareth-Kloosterpoldermolen“
Hallumer Treckvaart
1850 gebaut
Achtkant Poldermühle
mit Reet gedeckt

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„Slagdijkstermolen“
Finkumervaart/ Friesland
1864 gebaut /2007 restauriert
Achtkant Poldermühle
mit Reet gedeckt

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„Balkendsterpoldermolen“
Finkumervaart
Achtkant Poldermühle
1844 gebaut

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„Vrouwbuurstermolen“
Berlikumervaart
gebaut 1932
Achtkant Kornmühle
mit Reet gedeckt

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„Oudkerkermolen“
Oudkerk, Friesland.
1864 gebaut
Achtkant Poldermühle
mit Reet gedeckt

De Oudkerkermolen

später mehr……

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Insel Birkholm

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55° 55,7´ N 10° 30,0´ E
Birkholm
Die zweitkleinste bewohnte Insel Dänemarks

Geschichte:
Birkholm ist hinter Hjortø die zweitkleinste bewohnte Insel Dänemarks und gehört zum Verband der dänischen Kleininseln „Danske Småøerne“. Sie liegt zwischen den Inseln Ærø und Tåsinge im Verbund mit den Inseln Hjortø, Stynø, Skarø und Dreijø. Das kleine Dorf mit dem Dorfteich wirkt sehr gepflegt.

Viele Häuser sind Ferienhäuser und nur in der Sommersaison bewohnt. Zwei Fischer und der Fährmann vom Postschiff mit ihren Familien leben noch auf der Insel. 1870 lebten auf der kleinen Insel 89 Menschen und es gab eine Schule, einen Kaufmann, ein Telegrafenamt und sogar einen eigenen Pastor. Aber die Insel macht heute keinen verlassenen Eindruck, im und um dem Hafen herum ist immer was los.

Gleich neben dem Hafen gibt es einen kleinen Sandstrand mit einem breiten Flachwasserbereich, besonders für Kinder ideal.

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Der kleine Zeltplatz liegt gleich neben dem Hafen. Einen Hubschrauberlandeplatz findet man am Ortseingang.

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Ausflüge nach Ærø oder Fyn (Fünen)  macht man mit dem Postschiff. Das Postschiff fährt im Sommer zweimal am Tag, im Winter nur einmal, es pendelt zwischen Marstal auf Ærø und Birkholm. Von Svendborg verbindet eine Fähre die Insel Ærø mit Fyn.
Natur:
Die Insel ist sehr flach und mit nur 1,80 Meter ist der Hylsbanken über dem Meeresspiegel die höchste natürliche Erhebung auf der Insel. Die Landwirtschaft war der Hauptbroterwerb der Inselbewohner, 1995 hat der letzte Bauer aufgegeben. Es wurde aber auch Fischerei betrieben. Die zwei Brüder Mortensen, Frede  und Morten wohnen ihr ganzes Leben auf Birkholm, man nennt sie auch die Herren der Südsee. Sie fangen Krabben und Aale, 200 Kilogramm Krabben pro Tag und zwar direkt vor der Haustür, in der Dänischen Südsee. Die Krabben sind in ganz Dänemark sehr begehrt.

Krabbenreuse

Krabbenreuse

Bäume gibt es nur wenige, sie stehen auf dem Ortsdeich und in der Ortschaft. Die Insel ist überwiegend mit Wiesen und Weiden bedeckt. Auf den Strandwiesen leben viele verschiedene Wasservögel. Die Insel ist durch zwei Deiche vor Sturmfluten geschützt. Einen Sommerdeich und einen Winterdeich. Der größere Winterdeich ist 2,80m hoch und 2100 km lang.

IMG_3760Im Frühjahr bringt die Kreaturfærgen Yrsa die Sommergäste für das Weideland auf die Insel. Ich hatte das Glück zu dieser Zeit auf der Insel zu sein und konnte so dieses Ereignis mit Fotos einfangen. Die jugendlichen Helfer sind Schüler der Vestfyns Efterskole.

Daten und Fakten:

  • Größe: 96 ha
  • Einwohner: 5
  • Häuser ca. 30 , davon viele als Ferienhäuser genutzt
  • Höchster Punkt: 1,8 m
  • Postschiff n. Marstal: Sommer 2 x, im Winter 1x täglich, Fahrzeit: 1 Std. nach Ærø
  • Boote im Hafen pro Jahr: 10.000
  • Anschrift: Birkholm 1, DK-5960 Marstal
  • GeoX : 10.503392 – GeoY : 54.929965

Hafen:

Der Hafen ist klein und im Sommer oft überfüllt. Es gibt nur wenige Boxenplätze im 40 x 45 m großen Hafenbecken. Die Wassertiefe ist zwischen 1,6 und 2m angegeben. Die Ansteuerung ist über das unbefeuerte 14m tiefe „Mörkedyb“-Fahrwasser nur tagsüber möglich. Es führt eine 10 m lange mit je zwei Prickenpaare (rote und grüne Topzeichen) gekennzeichnete Rinne zum Hafen.

Die Rinne wird jedes Jahr ausgebaggert und hat dann eine Tiefe von mind. 2m. Es gibt Strom an den Plätzen, jedoch kein Wasser. Zwei Toiletten stehen zur Verfügung, sie werden mit Seewasser versorgt. Im Ort gibt es ein Versammlungshaus und dort besteht die Möglichkeit eine Dusche zu benutzen.

Im Versammlungshaus neben der Dusche kann man Eis kaufen, hier bedient man sich aus der Tiefkühltruhe und das Geld dafür legt man in eine Kunststoffdose. Frisches Brot und sonstige Kleinigkeiten stehen dort ebenfalls zum Kauf bereit, alles auf Vertrauensbasis. Einen schönen geschützten Grillplatz findet man direkt am Hafen.

Es gibt eine Anlegestelle für das Postboot, es befördert Post, Personen und Güter von der Insel Ærø nach Birkholm.

Das Postschiff

Das Postschiff

 
Birkholm wurde auch in der Presse in Deutschland erwähnt:
Zeit online: Die Herren der Südsee

und im Hamburger Abendblatt – hier der Artikel:
Massai-Krieger machten Urlaub in Dänemark

16. Oktober 2008, 00:00 Uhr

Kopenhagen. Birkholm gehört zu den kleinsten bewohnten dänischen Inseln. Manchmal leben auf dem 92 Hektar großen Eiland elf Leute, meist sind es jedoch nur zehn oder neun. Trotzdem geriet Birkholm jetzt ins Fadenkreuz des öffentlichen Interesses. Denn ein schlauer Birkholm-Bewohner hat auf seiner Insel mit staatlicher Hilfe eine Volkshochschule gegründet und – wie nun bekannt wurde – 2006 mit EU-Geldern neun Massais aus Tansania einfliegen lassen. Die afrikanischen Krieger kamen in traditionellen Gewändern und wurden bei ihrem „Urlaub“ in Dänemark von elf tansanischen Verwaltungsbeamten begleitet.
Die EU hat sich das Projekt immerhin 50 000 Euro kosten lassen. Offiziell sollte mit der Aktion eine strukturschwache Gegend gefördert werden. Dass die Volkshochschule kein Gebäude und zu diesem Zeitpunkt auch gar keine Schüler hatte, interessierte dabei offenbar niemanden.
Poul Pedersen, der die Idee zu dem ausgefallenen Besuch hatte, kann die Aufregung nicht verstehen. „Inselbewohner sind meist recht langweilig. Ich dachte, wir brauchen einfach mal ein paar Massai, damit Leben in die Bude kommt! Es hat funktioniert. Unsere Insel bekam und bekommt ja nun jede Menge PR.

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Sitzgelegenheiten in Maasholm

Maasholm, ein idyllisches Fischerdorf zwischen Schlei und Ostsee.

Der Ort Maasholm liegt auf einer Halbinsel in der Schlei. Ein idealer Ferienort für die ganze Familie. Ein hübsches Dorf, viele gute Wander- und Radwege, einen Fischereihafen, eine Marina, viele Ferienwohnungen und einen WoMoStellplatz findet man hier.

An den Wanderwegen und im Dorf gibt es viele Sitzbänke und von diesen Sitzbänken habe ich Euch welche mitgebracht.

 

ein freies FotoProjekt
Mitmachen kann jeder –  hier posten:

 

Rumregatta 2014

Rum-Regatta

Jedes Jahr, seit 1981 findet am Himmelfahrt-Wochenende in Flensburg die Rum-Regatta statt. Es ist das größte „Gaffelsegler-Treffen“ Nordeuropas. Auf der Homepage vom Museumshafen Flensburg steht folgendes:  

Die RUM-Regatta ist eine unernste Geschwaderfahrt.
Und Sicherheit geht über Alles!

Lieber heil und Zweiter,
 als  kaputt und breiter.

Es geht um’s dabei sein!

Denn nicht der 1. Platz wird belohnt, sondern wer als Zweiter über die Ziellinie fährt bekommt eine Riesenbuddel Rum. Die Sieger werden gnadenlos verulkt und mit den schändlichsten Preisen unter der nördlichen Sonne belohnt.

Fast jedes Jahr fahren wir mit unserem Schiff nach Flensburg und genießen den Anblick der schönen alten Schiffe und atmen den Duft von Teer, Holz und Meer.

Samstags um 11.00 Uhr ist Start und die Traditionsschiffe kommen schnell in Fahrt.

Mein Kalender zu diesem Thema:  Historische Segelschiffe auf der Ostsee

Start

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Die alte Lady, der Salondampfer „Alexandra“ macht Regattabegleitfahrten

Dampfschiff Alex

Fotos Rum-Regatta von 201320122011,  2010

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IJlst – Fensterblick Nr. 27

Ijlst ist eine der 11 friesischen Städte und erhielt schon im Jahre 1793 das Marktrecht und wurde eine selbstständig Stadt. Der Schiffsbau und der Holzhandel waren die Einnahmequellen.  Ijlst entstand an der Mündung der Ee in die frühere Middelsee (jetzt eingepoldert).  Besonders malerisch wirkt die Eegracht mit den vielen Lindenbäumen. Sehenswert sind die sogenannten Übergärten  (Overtuinen), die Gärten sind durch die Straße vom Haus getrennt.

Man muss also über die Straße zum Garten, hier wurde früher die Wäsche zum Bleichen ausgelegt. Die Gärten sind noch heute im Privatbesitz. Die Eegracht ist die malerischste Straße von Ijlst. Einige sehr schöne und alte Kaufmannshäuser mit den typischen Treppengiebeln (das Haus vom Messingklopfer 1669) und das Rathaus aus dem 14. Jahrhundert sind sehenswert. Ijlst war früher eine Hochburg für die Fabrikation von Schlittschuhen. Die Holzsägemühle ‚De Rat‘ aus dem Jahre 1638 ist immer noch in Betrieb und kann besichtigt werden.

Für Vera ist das obere Fenster im Treppengiebel des Hauses vom Messingklopfer

Fensterblick Nr. 27