Fensterblick Nr. 18 – Ærøskøbing

und es ist schon wieder Dienstag…..

Dienstags gibt es FensterBlicke, meine Fensteransichten kommen aus Ærøskøbing. Hier in Ærøskøbing gibt es reichlich schöne Fenster. Überhaupt sieht man in Dänemark sehr oft schön dekorierte Fenster.  Ærøskøbing ist der historische Hauptort auf der Ostseeinsel Ærø.

Meine Lieblingsmotive von Ærøskøbing sind die Strandhütten

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Und von diesen Strandhütten kommen meine Fensterblicke für Vera

Fensterblick Nr. 16 – Flensburg II

Mein Flensterblick Nr. 16

Beim Stadtbummel durch Flensburg habe ich ein paar schöne Fenster fürs Fotoprojekt bei Vera entdeckt.

Kneipe

Das Haus steht in der Marienstraße Nr. 1, dicht bei der Marienburg, die ich beim Fensterblick Nr. 14 vorgestellt habe.

Porticus

Die Kneipe Porticus 1740 ist im Erdgeschoß, es ist eine urige Kneipe. Hier trifft man gutgelaunte Menschen zwischen 18 – 70.

1740

Im Kellergeschoß befindet sich ein kleiner Laden und dieses ist das Schaufenster dazu.

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Und es schöne Tür gibt es auch noch

Tür

 

Fensterblick Nr. 14 – Flensburg

Bei einem Besuch in Flensburg entdecke ich ein kleines aber feines Rumhaus. Es ist das letzte traditionell produzierende Rumhaus in Flensburg. Rum Johannsen findet man in der Marienburg, in der Marienstraße.

Marienstraße

Vor dem Schaufenster steht eine Frau.

Frau

Sie steht ganz still und schaut

Fenstergucker

Als ich näher komme, da sehe ich, es ist eine Puppe!

Fenster

Dieses ist mein Fenster Nr. 14 für Vera, die gerne wie die Puppe in Fenster schaut 😉

Schaut man durchs Fenster entdeckt man die tollen Köstlichkeiten von Johannsen.

Angebot

Nun noch ein Blick in die Marienburg

MarienburgUnd ein Foto von der schönen Eingangstür im Hof

Tür

An alle Fensterblicker liebe Grüße aus Flensburg, eine Stadt, die immer einen Besuch wert ist.

Fensterblick Nr. 13 – Bullauge

Für Veras Fotoprojekt „Fensterblick“ habe ich eins unserer Schiffsfenster fotografiert.

Bullauge

Ein kreisförmiges Fenster wird in der Seemannssprache Bullauge genannt. Die runde Form erleichtert die Abdichtung und erhört auch die Druckfestigkeit gegen Wassereinwirkung von außen.

Der Blick durchs Bullauge auf den Hafen ist noch ein wenig von oben herab, denn wir stehen noch an Land.

Am Samstag ist Krantermin und dann kommt MS CARINA wieder ins nasse Element.

Fensterblick Nr. 12 – Sitges

Aus Spanien kommt diesmal mein Fensterblick und zwar aus der kleinen Stadt Sitges in der Nähe von Barcelona.

Kirche und Museum

Im Jahr 1891 lebte der Maler und Schriftsteller Santiago Rusinyol in Sitges. Er kaufte zwei alte Fischerhäuser, renovierte sie und vereinte sie zu einem Gebäude.

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Jetzt sind zwei Museen dort untergebracht, das CauFerrat enthält eine Waffen- und Schmiedeeisen-Sammlung  und im Museu Maricel bewundert man maritime und nautische Sammlungen und Gemälde. Und schöne Fenster hat das Gebäude.

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also eigentlich kein Fenster 😉

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und das ist der Eingang zum Museum

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weitere hübsche Fensterblicke findet ihr bei Vera – Fotoprojekt „Fensterblick“

Fensterblick Nr. 10 – Haderslev

Ein paar schöne Fenster habe ich in Haderslev entdeckt. Haderslev ist eine dänische Stadt mit vielen schönen alten Häusern. Eins davon habe ich fürs Fensterprojekt ausgesucht.

IMG_6815Die Tür ist ein Schmuckstück

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Und das Fenster ist auch was besonderes

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und als Detailaufnahme

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noch ein paar schöne Türen aus Haderslev….

und mehr zum Thema Fenster findet Ihr bei Veras Fotoprojekt: Fensterblick

Fensterblick Nr. 9 – maritim

Es ist Dienstag – Dienstags schauen wir uns bei Vera Fenster  an.

Ich habe diesmal ein maritimen Fenster aus meinem Archiv ausgesucht. Es ist im Jahr 2006 entstanden. An der Kaimauer in Flensburg lag ein Schiff aus Polen.

Fest in Flensburg

Es ist das polnisches Forschungsschiff  „Nawigator XXI“, es fährt für die Maritime University of Szczecin (Polen).  Es war gut in Farbe, nur beim Anker konnte man ein paar Gebrauchsspuren sehen.

Anker

Es war Blau und hatte einen gelben Streifen, aber seht selbst

Schiff aus Polen

Der Poller (Festmacher für Schiffe) war auch noch in der gleichen Farbe 😉 Aber das Beste waren die Bullaugen

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Mit diesem maritimen Smile wünsche ich Euch eine schöne Woche und bald auch einen Hauch von Frühling

Fensterblick Nr. 8 – Svendborg

Eine Woche ist wieder vorbei und Vera möchte neue Fenster sehen.  Wir bleiben für den 8. Fensterblick in Dänemark.

Museumshafen Svendborg
Museumshafen Svendborg

Das historisches Gebäude steht im Hafen von Svendborg und war früher ein Kornspeicher, die Dänen nennen es „Det gule Pakhus“ (Das gelbe Lager).

Gebaut wurde es 1858 von H.J.Ramussen als Kornspeicher. 1938 wurde das Gebäude bis auf die äußeren Wände durch einen Großbrand zerstört.

Museumshafen Svendborg
Museumshafen Svendborg

Der Müller Jorgen Pedersen baute den Speicher wieder aus und ab 1960 bis 1985 war Kellogg der Eigentümer des Speichers.

Det gule Pakhus - Hafen Svendborg

Der Architekt Lars Mindedal renovierte das Gebäude so, dass im Erdgeschoss ein Restaurant eröffnen konnte und im übrigen Gebäude Büroräume entstanden.

Det gule Pakhus - Hafen Svendborg

Mein Bericht über die Stadt Svendborg: hier

Weitere Bilder aus Svendborg und vom gule Pakhus:

Fotoprojekt Fensterblick – Nr. 6 – Dänemark

Fürs Fotoprojekt bei Vera habe ich Euch diesmal nicht nur Fotos aus Dänemark mitgebracht, sondern auch gleich eine Geschichte dazu:

Porzellanhunde auf der Fensterbank

Auf der Insel Ærø fuhren früher die meisten Männer zur See. Von ihren Reisen brachten sie den daheim gebliebenen Ehefrauen kleine Reiseandenken mit, sehr oft waren das kleine Porzellanhündchen.

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Jetzt denkt man erst mal wie nett. Aber die Hündchen kauften die Seeleute bei den leichten Mädchen. Bei den Dirnen standen die Hunde auf der Fensterbank. Schauten die Hunde sich an, dann war die Dame frei und die Seemänner durften sie besuchen, schaute man auf das Hinterteil der Hunde, war die Dame beschäftigt.

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Die Dirnen durften für ihre Dienste kein Geld nehmen (Prostitution war damals strafbar) und so verkauften sie für viel Geld diese billigen Porzellanhündchen.

Die Ehefrauen freuten sich über die Mitbringsel und stellten die Hündchen auch auf ihre Fensterbänke. Aber es blieb kein Geheimnis, wie und warum die Porzellantierchen erworben wurden. Viele der unschuldigen Hunde landeten auf dem Meeresboden vor der Küste von Ærø.

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Einige Ehefrauen aber benutzten die Porzellanhunde weiterhin als Botschafter. Schauten die Hündchen nach draußen, hieß das für die Liebhaber der Ehefrauen, „Achtung der Herr ist zu Hause“. Sah man jedoch das Hinterteil der Hunde, dann war die Luft rein und der Freund der Ehefrau durfte ins Haus kommen. Nonverbale Kommunikation auf Dänisch.

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Ob es nun eine Legende oder ein Märchen ist, das bleibt offen, ich habe jedenfalls noch nie so viele Porzellanhunde im Fenster sitzen sehen, wie in Dänemark und besonders auf der Insel Ärö. Spaziert man durch Ærøskøbing oder Søby sieht man sie überall hocken und ich muss immer schmunzeln. Die Geschichte wurde mir von einem dänischen Freund erzählt und auch im Netz fand ich dazu viele Geschichten.