Fehmarnsundbrücke

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Vor einiger Zeit habe ich an einem Fotoprojekt „Brücken“ teilgenommen. Ich mag Brücken sehr gerne, sie verbinden Länder oder Städte und die Menschen, die dort leben. In diesem Jahr sind wir mit dem Schiff unter der Fehmarnsundbrücke gefahren. Natürlich habe ich sie fotografiert.
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Die Brücke, im Volksmund auch Kleiderbügel genannt, ist 50 Jahre alt und sie ist marode. Kein Einzelfall, in den westlichen Bundesländern herrscht Sanierungsbedarf vieler Brücken, denn ein Großteil der Brücken wurden in den Jahren 1960 – 1985 gebaut.
Über die Fehnmarnsundbrücke hat Claus Beese ein Gedicht geschrieben.
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Die Brücke am Sund
Viel mehr als ein Bauwerk ist sie und
führt nicht nur Menschen über den Sund.
Ich fürchte schon jetzt die einsame Leere,
die es gäbe, wenn sie dereinst nicht mehr wäre.

Kleiderbügel wird sie im Volksmund genannt,
so wurde die Fehmarnsund-Brücke bekannt.
Ihr schwungvoller Bogen, ihr Drahtseilgeflecht,
keine Beschreibung wird ihrem Anblick gerecht.

Ihr kunstvoller Schwung die Kluft überspannt
von der Ostsee-Insel zum Festlandstrand.
Als Verkehrsweg wird sie einmal verschwinden,
wie sollen die Menschen das nur verwinden?

Auch ohne sie geht weiter der Menschen Leben,
irgendwas Neues wird‘s auch dann sicher geben.
Was immer es ist, vielleicht auch ganz fein,
so wie es war, wird es nie wieder sein.


© 2014 Claus Beese
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weitere  schöne Brücken hier: Fotoprojekte
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6. Wet Picture – Springbrunnen

Fotoprojekt Wet Picture:
Mein Beitrag diesmal: „Springbrunnen im Einkaufszentrum“

Beim letzten Besuch im  Alstertal Einkaufszentruml (AEZ) in Hamburg habe ich, wie schon viele Male vorher, diesen Springbunnen bewundert. Diesmal dachte ich dabei an unser Fotoprojekt und habe ein paar Momente eingefangen.

Der Springbrunnen

Das Wasser schießt zischend,
weißschäumend und gischend,
schneekühl und erfrischend,
    als Strähne empor;
aus eisweißer Mähne
perlt Träne auf Träne,
doch speit die Fontäne
    stets neue hervor –

Durch tropfende schießen
die neuen, begießen
das Becken, zerfließen
    als Wasserstaub –
zum Himmel entsandte,
zur Erde gewandte,
verstreute Demante,
    den Winden ein Raub –

Wie Sehnen und Wollen
und Müssen und Sollen
im wechselvollen
    Lebens-Spiel –
das, Sternen zusteigend,
mit Seligen reigend,
noch immer sich neigend,
    ermattend zerfiel.

Eduard Stucken

 

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von Barbara (Image Location)