Sloten – kleinste Stadt ……

Sloten ist die kleinste Stadt der Welt, mit einer Fläche von 300 x 350m. Das behauptet jedenfalls das Touristbüro von Friesland. Es leben 350 Einwohner in der Stadt. Die kleine Stadt könnte auch ein Freiluftmuseum sein, so gut ist der historische Stadtkern erhalten.

Die Stadsgracht wird begrenzt vom Lemstertor im Süden und dem Sneekertor im Norden.

Diese Gracht darf nur noch von offenen Booten durchfahren werden.

Rechts und links neben der Stadsgrachten stehen Linden

Neben dem Lemstertor steht eine alte Kornmühle von 1755 und sie dient immer noch als Weizenmühle. Die Kornmühlen in Friesland sind vollflächig mit Reet eingedeckt.

Gleich zwei nette Restaurants findet man an der Stadsgracht.

Restaurant

Viele interessante Details habe ich in der kleinen Stadt entdeckt, z.B. die Schilder

Der Metzger

Eine Kneipe

Der Brückenwipper – auch heute noch zahlt man das Brückengeld im Klompje – meistens 2 Euro – aber nicht alle Brücken in Friesland sind kostenpflichtig

Auf der Speisekarte wird auch gleich das Wetter vorhergesagt

Und einen Sündenpranger hat die Stadt auch

Blick in die Nebenstraße und gleich sieht man auch den Ortsrand

Blick vom Festungshügel auf die Stadt

Schmucke Türen haben die Häuser

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und ein hübsches Oberlicht

Selbst die Vogelhäuser haben den üblichen friesischen Giebelschmuck

und das ist mein 24. Fensterblick für Vera

Es ist das Fenster eines Restaurants in Sloten, als Blumengefäße haben sie die Behälter der alten Viehtränken verwendet. Aus den Blumentöpfen hat früher eine Kuh getrunken.

Weitere Bilder von unserem Besuch in Sloten findet man im Blog von MS CARINA

(Mein Beitrag zum Fotoprojekt Fensterblick (Nr.24))

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Seenotrettung

Ich konnte nicht die Welt retten, aber vielleicht ein Entenküken…..

mir ist kalt

mir ist kalt

Ein Entendrama spielte sich in Steenwijk ab…., eine Entenmutter mit 5 Küken (gestern waren es noch 6) kam heute morgen in den Passantenhafen und wollte mit den Küken (höchstens 2 Tage alt) an Land, aber es ist ein Kanal mit hoher und glatter Uferbefestigung und da können die Kleinen nicht hoch, Mama Ente fliegt an Land und ruft und ruft, aber die Küken können ihr nicht folgen, die Entenmama versteht das nicht….und die kleinen Küken sind schon ganz schwach. Ich weiß nicht wie lange sie schon im Wasser paddeln. Sie müssen ja mal an Land, damit sie gewärmt werden können und auch damit sie die Federn fetten können.

Eins der Küken, es schwächelt schon sehr, habe ich mit der Hand rausgeholt, aber es war zu spät, wenig später war es tot….nach einer weiteren Stunde leben nur noch 2 Küken….eins davon habe ich mit einem kleinen Einkaufskorb aus dem Wasser geholt, das sitzt jetzt in der Plicht und putzt sich….die Entenmama kreist ums Schiff mit dem anderen kleinen Entchen im Schlepp, aber das lässt sich nicht fangen…..

..ich muss mich putzen

Ich habe das Küken in ein Tuch von der Küchenrolle gepackt und mit den Händen gewärmt, es zitterte fürchterlich. Dann hat es sich weiter geputzt und hat anschließend in meinen Händen ein Nickerchen gemacht. Die Entenmama hat sich beruhigt und ist dann auf eine Badeplattform gegangen, da konnte das andere Küken mit rauf. Das Schiff kam zum Glück gerade in den Hafen. Die anderen Schiffe haben keine Badeplattform oder sie sind zu hoch.

das tut so gut

Nach dem Nickerchen habe ich das andere Küken zur Badeplattform gebracht. Es ist schnell zur Mama und unter die Federn geschlüpft. Es hat jetzt wieder etwas mehr Kraft. Nun verbringen sie die Nacht dort.

jetzt bin ich müde

Dem Hafenmeister habe ich Bescheid gegeben, das man hier nichts für Tiere vorgesehen hat! Die könnten nirgends an Land. Da meinte er,  richtig an die Menschen haben wir gedacht und Leitern angebracht, aber die Tiere haben wir vergessen. Aber das will ich mitnehmen und dafür sorgen, das sollte kein Probleme sein, wir finden eine Lösung. Diese Reaktion hat mir gefallen. Unterwegs im Kanal und auch in anderen Häfen habe ich gesehen, dass man dort so eine Art Rampe für die Tiere angebracht hat.

Landgang für Enten und andere Tiere

Rampe für Enten und andere Tiere

Gesehen in Echtenerbrug am Tjeukermeer

Fensterblick 20 – Motorboot

Mit etwas Verspätung kommt mein Fensterblick Nr. 20

Wir sind mit dem Motorboot unterwegs und haben selten Zugang zum Netz.

Mein Skipper

Wir liegen oft an der grünen Wiese und da gibt es weder Strom noch Internet 😉

In den Niederlanden darf man überall, wo es nicht ausdrücklich verboten ist, anlegen und festmachen. Festgemacht wird an Pollern, Bäumen oder man hat extra Erdnägel mit.

Ahoi an alle Fenstergucker und besonders an Vera

12. Brücke – Falsterbo

Meine letzte Brücke für dieses Jahr (leider auch die letzte zu diesem Fotoprojekt) ist die Falsterbo Klappbrücke im Süden von Schweden.

fotografiert im Sommer 2007 auf dem Weg zum Göta Kanal

Die Falsterbo Brücke verbindet die Halbinsel Falsterbonäs mit dem Festland. Von der Insel Falsterbonäs habe ich schon berichtet:  „Skanör – heute ein Paradies“. Der Falsterbo Kanal ist eine künstliche Wasserstraße und ist 27 km lang. Von dieser Wasserstraße führen nur 1,6 km als Kanal durch die Halbinsel Falsterbonäs, während der Rest eine Fahrrinne im Meer bildet. Für die Schifffahrt (bis 5.000 t) bedeutet dieser Wasserweg eine erhebliche Abkürzung zwischen der südlichen Ostsee und dem Öresund. Eröffnet wurde der Kanal 1941.

Weitere schöne Brücken findet man bei Barbara: Dezember Brücken

Vielen Dank an Barbara für die Ausdauer und Mühe, die sie in dieses Projekt investiert hat.

Sept.Brücken 2012 – NOK

Fürs Brückenprojekt bei Barbara zeige ich diesmal ein paar Brücken des Nord-Ostsee-Kanals (NOK). Ich bin zum ersten Mal auf diesem Kanal unterwegs gewesen und zwar bei der Übeführung unseres Bootes von Holland nach Dänemark.

Insgesamt gibt es 10 Brücken über den Kanal, alle mit einer Durchfahrshöhe von 42m. Einige zeige ich hier:

Die ersten Bilder sind von der Eisenbahnhochbrücke Hochdonn. Auf dieser Brücke überquert die Marschbahn den Nord-Ostsee-Kanal. Sie wurde von 1913 bis 1920 als Ersatz für eine Drehbrücke gebaut.

Eisenbahnhochbrücke Hochdonn

Außerdem gibt es 14 Fähren, die für eine Überquerung des Kanals sorgen, sie sind alle kostenlos, sowohl für Autos und Personen.

Fähre Nobiskrug

Schiffe mit bis zu einer Länge von 235 m und einer Breite von 32,50 m können den NOK befahren. Die großen Schiffe können sich aber nicht überall begegnen, der Kanal ist nicht an allen Stellen breit genug. An zwölf Ausweichstellen – Weichen genannt – können sich diese großen Schiffe gefahrlos begegnen.

Dückerswisch

Weiche Dückerswisch

Als nächstes quert die Autobahn A23 (Hamburg-Heide) den Kanal bei km 24,88. Sie ist wurde 1985 – 1989 gebaut und ist 390m lang.

Autobahnhochbrücke Hohenhoern

Eine weitere interessante Brücke ist die Eisenbahnhochbrücke Rendsburg (1911/13) mit der Schwebefähre. Sie ist mit den beiden Auffahrtrampen 7,5 Kilometer lang.

Eisenbahnhochbrücke-Rendsburg

Die Schwebefähre kann pro Fahrt bis zu vier Fahrzeuge oder etwa 60 Fußgänger befördern und benötigt für die Überfahrt knapp zwei Minuten.

Schwebefähre Rendsburg

Die  Gondel ist 14 m lang und 6 m breit und hat ein Eigengewicht von 45 Tonnen. Zwölf Seile halten die Gondel.

Gondel mit Autos

Gleich neben der Brücke befindet sich das Brückenrestaurant mit der Schiffsbegrüßungsanlage. Die großen Schiffe werden täglich von 10 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit durch das Dippen der jeweiligen Nationalflagge und das Anspielen der Nationalhymne begrüßt. Auch wir wurden von dieser Schiffsbegrüßungsanlage angesprochen und man wünschte uns allzeit Gute Fahrt mit dem neuen Schiff. Unser dänischer Freund hatte angefragt und die Herren machten eine Ausnahme und so wurden auch wir mit einem so kleinen Schiff begrüßt. Zum ersten Mal wurde für uns die Nationalhymne gespielt 😉

Schiffsbegrüßungsanlage Rendsburg

Die nächste Brücke kennen sicher einige, es ist die Autobahnhochbrücke Rade, hier verläuft die A7 Hamburg-Flensburg über den Kanal.

Rader Autobahnhochbrücke

Bei Lenvensau kommen gleich zwei Brücken nebeneinander ins Bild. Die alte Eisen- und Straßenhochbrücke und die neue Autobrücke (A79).

Alte und neue Lenvensauer Hochbrücke

Die alte Brücke wurde 1893 gebaut und die neue Brücke 1984 in Betrieb genommen.

Brückenkopf ohne Turm

Als die Eisenbahngleise und die Fahrbahn voneinander getrennt wurden, hat man 1954 bei dieser Baumaßnahme die beiden schönen Türme auf den Brückenköpfen entfernt (Foto bei Wikpedia). In den Widerlagern der alten Brücke überwintern viele tausend Fledermäuse, hauptsächlich der Große Abendsegler. Es ist für diese Art das größte derzeit bekannte Winterquartier in Mitteleuropa. Das Widerlager trägt das Ende des Brückenüberbaus, es leitet die senkrechten/horizontalen Kräfte in den Baugrund ab.

Winterquartier für Fledermäuse

Beim Wassersport heißt eine Regel: wenn beim Passieren einer Brücke eine Eisenbahn über die Brücke fährt, dann muss der Steuermann im nächsten Hafen eine Runde spendieren (Bier, Eis, Hot Dog oder ähnliches). Hier hatte mein Steuermann Glück.

Eisenbahn- und Autohochbrücke Levensau

Alle Fotos in Groß:

Weitere schöne Brücken findet man bei Barbara: September Brücken

21. Wet Picture – Holland

Wet Picture aus den Niederlanden

Der Name Niederlande sagt schon viel für das Land aus, es ist flach und die höchste Erhebung ist nur 350m hoch. Etwa ein Viertel des Landes  liegt unterhalb des Meeresspiegel. In vielen Provinzen wie Friesland, Drenthe oder Holland findet man Meer, Seen, Flüsse, Kanäle, Grachten und Gräben, ein Paradies für Wassersportler. Aber auch Fotografen und es gibt jede Menge Motive fürs Fotoprojekt „Wet Picture“.

Hier ein paar Fotos von der Reise durch die Niederlande:

Weitere Bilder zum Projekt Wet Picture findet Ihr bei Barbara (Image Location)

Skanör – heute ein Paradies

Skanør liegt im südwestlichen Teil von Schonen, auf der Halbinsel Falsterbonäs. Ein mittelalterlicher Dichter hat über Skanör geschrieben: „Skanör war das Paradies, Skanör war die Hölle.“ Ein anderer Poet schuf den Reim: „Als Christus geboren wurde, erwachte Skanör und Lund.“ Beweise, dass Skanör schon über 2000 Jahre besteht, gibt es nicht. Berühmt wurde Skanör durch den ertragreichen Heringsfang im 12. Jahrhundert. Die Hanse versorgte von hier aus die Europäer nicht nur zur Fastenzeit mit Hering. Es war nicht nur eins der vielen Fischfanggründe, sondern es war das Fanggebiet für den Hering. Die Netze waren immer gut gefüllt und die Boote kamen immer schwer beladen in den Hafen. Es wurde berichtet, dass die Heringe an manchen Tagen mit den Händen ins Boot geschaufelt wurden. So reichhaltig war das Fanggebiet. 30.000 Menschen lebten in Skanör vom Fischfang. Das ist eine stattliche Zahl für diese Zeit und die kleine Insel. Und die Umstände, unter denen die Menschen arbeiteten und lebten waren mehr als schlecht. Besonders die Hygiene ließ zu wünschen übrig.

 

Strandhäuschen am Strand bei Skanör

Wo so viele Menschen an einem Fleck lebten, konnte es schnell zu Problemen kommen. Daher auch der Ausspruch des Poeten vom Paradies und der Hölle. Von den beiden Burgen, Skanör und Falsterbo, sind nur noch Reste vorhanden, jedoch sind die Namen erhalten geblieben. Auf der Insel gibt es zwei Orte, Skanör und Falsterbo. Da es viele Brände gab, sind von den mittelalterlichen Bebauungen nur noch die Kirchen erhalten. Die ältesten Häuser in den alten Straßen stammen aus dem 17. – 18. Jahrhundert. Die Insel wird durch den Falsterbokanal vom Festland getrennt. Verbunden ist sie mit einer Klappbrücke und deshalb ist Falsterbonäs eine Halbinsel. Der Kanal wurde 1941 fertig gestellt. Er war allerdings schon im Mittelalter eine Fahrrinne, die von den Koggen genutzt wurde. Durch diese Fahrrinne umschifften sie die gefährlichen Sandbänke vor Falsterbo. Nach dem Ausbleiben der großen Heringsschwärme im 15. Jahrhundert versandete die Fahrrinne wieder und geriet in Vergessenheit. Aber immer wieder wurde der Kanal neu geplant, besonders wenn wieder ein Schiff auf eine der gefährlichen Sandbänke auflief. Als die deutsche Kriegsmarine dann den Øresund verminte, wurde der Kanal wieder hergestellt. Heute fahren sowohl Handelsschiffe als auch Sportboote durch diesen Kanal und benutzen ihn als Abkürzung auf dem Weg von Kopenhagen nach Bornholm. Am Nordende des Kanals gibt es einen Sportboothafen mit vielen Gastliegeplätzen. Das Segelclubhaus hat eine Bewirtung und wir konnten dort sehr gut und äußert preisgünstig essen. Sehr schön sitzt man dort auf der Terrasse und kann das Geschehen im Kanal beobachten. Die Klappbrücke öffnet jede Stunde und so ist immer etwas los.

Klappbrücke im Falsterbokanal

Der Sand und die damit einhergehende Versandung ist seit je her ein Problem für Falsterbo. Im 16. Jahrhundert verdeckte der Sand ein ganzes Dorf auf Falsterbo. Auch die Kirche verschwand im Sand und heute markiert ein Steinkreuz die Stelle, wo die Kirche gestanden hat. Heute verhindern die Anpflanzungen von Bäumen und Gräser die weitere Versandung.

Kirche in Falsterbo

Skanör ist heute Schlafstadt von Malmö und Urlaubs- und Ferienparadies. 40 km weißer Sandstrand, 2 Golfplätze, Reit- und Wanderwege locken jährliche viele Touristen an. Skanörs Hafen ist Ziel für viele Wassersportler. Die Sportboote benutzen Skanör als Sprungbrett auf dem Weg nach Osten Richtung Bornholm und an die Ostküste Schwedens oder nach Norden für einen Besuch der Westküste Schwedens. Der Hafen ist Treffpunkt für Urlauber, Segler und Einheimische.

Skanörs Fiskrögeri
Direkt am Hafen gibt es zwei Fischgeschäfte, eins mit eigener Räucherei. Die Räucherei „Skanörs Fiskrögeri“ hat einen sehr guten Ruf in Schonen und wir waren von den Fischspezialitäten, die wir in der Räucherei kauften, begeistert. Die Räucherei hat eine Gaststube und eine kleine Butik (Ladengeschäft), in der man alle diese Köstlichkeiten kaufen kann. Sei es verschieden eingelegte Heringe, geräucherter Lachs in unterschiedlichen Variationen oder die vielen anderen Räucherfische. Auch frische Fische sind im Angebot, wie Scholle, Thunfisch und Dorsch. Ein Genuss waren auch die
eingelegten Kartoffeln. Ich kann nur sagen, unbedingt testen.

Genau anders herum ist es im anderen Fischladen. Es ist eine große Fischbutik und zusätzlich hat man die Möglichkeit ein paar Gerichte auf der Terrasse als Imbiss zu verspeisen. Zum Beispiel den Imbiss „Landgang“. Ein Riesensandwich mit verschiedenem Belag. (Lachs, Krabben, Thunfisch, Lachspastete, Ei, Tomate, Gurke usw. ) Oder ein reichlich belegtes Brot mit Lachs und Ei. Alle Köstlichkeiten sind sehr zu empfehlen und wir konnten uns immer nur sehr schwer entscheiden.
Ein weiteres kulinarisches Highlight ist die „Gelateria und Caffetteria Da Aldos“ in Skanör. Ein Caffetteria der besonderen Art, viele außergewöhnliche Eissorten, große Auswahl bei den Kaffeespezialitäten und ebenso im Angebot, kleine Köstlichkeiten der italienischen Küche.

Auf dem Weg vom Hafen in den Ort Skanör kommt man an einer alten Bockmühle vorbei. In den Sommermonaten kann man die Mühle besichtigen. An manchen Tagen gibt es Musik und Tanz bei der Mühle.
Im kleinen Stadtpark von Skanör konnten wir am 23. Juni das Mitsommerfest mit Musik, Tanz und Schmücken des Mitsommerbaumes erleben. An dem Sonnabend, der am dichtesten am 24.6. liegt, feiert man in Schweden das Mitsommerfest.

Es ist ein Familienfest, der zweithöchste Feiertag nach Heiligabend, den die Schweden mit Familie oder Freunden feiern. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Kinder bei den Feierlichkeiten im Stadtpark mit einbezogen wurden. Die Kinder trugen die Girlanden und Kränze und durften auch beim Schmücken des Baumes mithelfen. Es war für uns ein unvergessliches Erlebnis.



In Skanør gibt es noch eine Zeremonie zu bewundern. Täglich werden die Gänse von der Wiese in den Stall (vielleicht auch in den Kochtopf von Skanörs Gastgifvargaard am Mellangatan, dicht bei der Kirche) von einer Gänseliese und einem Gänseburschen begleitet. Dieser Gänsemarsch findet am frühen Nachmittag (15.00 Uhr) statt.


Wunderschön ist der Fahrradweg von Skanör zum Leuchtturm nach Falsterbo, er führt parallel zur Küstenlinie durch ein Naturschutzgebiet. Dieses Gebiet ist in jedem Jahr das Ziel zahlreicher Zugvögel. Am Leuchtturm von Falsterbo gibt es ein Zugvogelmuseum und in der Vogelwarte von Falsterbo werden jedes Jahr zahlreiche Vögel beringt. Viele Ornithologen kennen dieses Gebiet.


Ein weiterer schöner Fahrradweg läuft vom Hafen Skanörs nach Höllviken. Auch diese Fahrradtour führt einen durch ein Naturschutzgebiet. Der Weg ist gut beschildert.
Für die Wassersportler gibt es die Möglichkeit beim Hafenmeister kostenlos Fahrräder zu leihen. Ein toller Service des Hafens Skanör.

Der Strand bei Skanör eignet sich sehr gut für ausgedehnte Spaziergänge. Er ist sehr beliebt bei Familien mit Kindern, weil er einen breiten Flachwasserbereich hat. Gleich beim Hafen ist an schönen Tagen der Strand immer gut besucht, geht man ein Stück weiter, findet man immer noch Strandabschnitte, die weniger besucht sind. Hier lässt es sich herrlich entspannen und man hat die Ostsee fast für sich alleine. Für Hundebesitzer gibt es einen Bereich und auch für die Anhänger des textilfreien Badens ist ein Strandabschnitt reserviert.

Strand mit Kiter

Auf Falsterbo gibt es zwei Campingplätze und zahlreiche Ferienhäuser. Hotel „Gässlingen“ (www.hotel-gasslingen.com) in Skanör hat 28 Betten. Es hat einen sehr guten Ruf, leider haben wir es nicht getestet, könnte uns aber sehr gut gefallen. Im örtlichen Prospekt liest man: „Wenn die Behauptung, dass gute Ideen in der richtigen Umgebung geboren werden, stimmt, dann hat Gässlingen alles dafür zu bieten.“ Ein weiteres kleines Hotel in Skanör mit 10 Betten ist das „Gåstfifvaregård“ (www.skanorsgastis.se). Über dieses Haus sagt man:

„Es gibt Orte, an denen das Leben etwas gemächlicher verläuft, wo die Zeit etwas länger ausreicht und wo das Essen etwas besser schmeckt.“

Das Touristbüro befindet sich in Höllviken, das ist der Ort direkt an der Klappbrücke vom Falsterbokanal. Das Büro liegt gleich am Hafen. (www.vellinge.se)