Impressionen von der Rumregatta 2017

Ab in den Norden und zwar so weit als es weiter nicht geht. Jedenfalls innerhalb von Deutschland. Flensburg ist unser Ziel.


Die 38. Rumregatta findet, wie in jedem Jahr, am Wochenende nach Himmelfahrt statt.


Es ist eine Segelregatta für Traditionschiffe. Das Motto lautet:

  • Lieber heil und zweiter,
  • Als kaput und breiter.

Es ist ein toller Anblick wenn die schönen alten Schiffe alle im Päckchen an der Kaimauer liegen. Das freut nicht nur die Wassersportler, auch für die Landratten ist es ein Genuss.


Auch die Kleinsten haben ihren Spaß, wie hier beim „open ship“ der Amphitrite.


Jetzt ein paar Detailfotos:




Ein besonderer Hingucker ist der Salondampfer Alexandra. Die 1908 gebaute „ALEX“, wie sie die Flensburger liebevoll nennen, ist das letzte seegehende Passagierdampfschiff Deutschlands. Die alte Dame hat ihren festen Liegeplatz in Flensburg.


Aber nicht nur zur Rumregatta ist Flensburg eine Reise wert. Ich liebe diese Stadt und bin immer wieder gerne in der nördlichsten Stadt Deutschlands.


Man sieht sich……

vielleicht mal in Flensburg


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Neuer Kalender -Segelschiffe-

Mein neuer Kalender ist online

Dieser Kalender zeigt 12 historische Segelschiffe.
Die Bilder dieser stolzen Schiffe sind alle auf der Ostsee eingefangen worden. Beim Betrachten dieser segelnden Oldtimer fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Komm an Bord und reise mit

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DIN A5 Tisch
978-3-664-76840-0
18,90 €
DIN A4 Wand
978-3-664-76842-4
19,90 €
DIN A3 Wand
978-3-664-76841-7
29,90 €
DIN A2 Wand
978-3-664-76843-1
49,90 €

jeweils 14 Seiten


weiter Kalender in meiner Galerie bei Calvendo
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Insel Birkholm

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55° 55,7´ N 10° 30,0´ E
Birkholm
Die zweitkleinste bewohnte Insel Dänemarks

Geschichte:
Birkholm ist hinter Hjortø die zweitkleinste bewohnte Insel Dänemarks und gehört zum Verband der dänischen Kleininseln „Danske Småøerne“. Sie liegt zwischen den Inseln Ærø und Tåsinge im Verbund mit den Inseln Hjortø, Stynø, Skarø und Dreijø. Das kleine Dorf mit dem Dorfteich wirkt sehr gepflegt.

Viele Häuser sind Ferienhäuser und nur in der Sommersaison bewohnt. Zwei Fischer und der Fährmann vom Postschiff mit ihren Familien leben noch auf der Insel. 1870 lebten auf der kleinen Insel 89 Menschen und es gab eine Schule, einen Kaufmann, ein Telegrafenamt und sogar einen eigenen Pastor. Aber die Insel macht heute keinen verlassenen Eindruck, im und um dem Hafen herum ist immer was los.

Gleich neben dem Hafen gibt es einen kleinen Sandstrand mit einem breiten Flachwasserbereich, besonders für Kinder ideal.

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Der kleine Zeltplatz liegt gleich neben dem Hafen. Einen Hubschrauberlandeplatz findet man am Ortseingang.

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Ausflüge nach Ærø oder Fyn (Fünen)  macht man mit dem Postschiff. Das Postschiff fährt im Sommer zweimal am Tag, im Winter nur einmal, es pendelt zwischen Marstal auf Ærø und Birkholm. Von Svendborg verbindet eine Fähre die Insel Ærø mit Fyn.
Natur:
Die Insel ist sehr flach und mit nur 1,80 Meter ist der Hylsbanken über dem Meeresspiegel die höchste natürliche Erhebung auf der Insel. Die Landwirtschaft war der Hauptbroterwerb der Inselbewohner, 1995 hat der letzte Bauer aufgegeben. Es wurde aber auch Fischerei betrieben. Die zwei Brüder Mortensen, Frede  und Morten wohnen ihr ganzes Leben auf Birkholm, man nennt sie auch die Herren der Südsee. Sie fangen Krabben und Aale, 200 Kilogramm Krabben pro Tag und zwar direkt vor der Haustür, in der Dänischen Südsee. Die Krabben sind in ganz Dänemark sehr begehrt.

Krabbenreuse

Krabbenreuse

Bäume gibt es nur wenige, sie stehen auf dem Ortsdeich und in der Ortschaft. Die Insel ist überwiegend mit Wiesen und Weiden bedeckt. Auf den Strandwiesen leben viele verschiedene Wasservögel. Die Insel ist durch zwei Deiche vor Sturmfluten geschützt. Einen Sommerdeich und einen Winterdeich. Der größere Winterdeich ist 2,80m hoch und 2100 km lang.

IMG_3760Im Frühjahr bringt die Kreaturfærgen Yrsa die Sommergäste für das Weideland auf die Insel. Ich hatte das Glück zu dieser Zeit auf der Insel zu sein und konnte so dieses Ereignis mit Fotos einfangen. Die jugendlichen Helfer sind Schüler der Vestfyns Efterskole.

Daten und Fakten:

  • Größe: 96 ha
  • Einwohner: 5
  • Häuser ca. 30 , davon viele als Ferienhäuser genutzt
  • Höchster Punkt: 1,8 m
  • Postschiff n. Marstal: Sommer 2 x, im Winter 1x täglich, Fahrzeit: 1 Std. nach Ærø
  • Boote im Hafen pro Jahr: 10.000
  • Anschrift: Birkholm 1, DK-5960 Marstal
  • GeoX : 10.503392 – GeoY : 54.929965

Hafen:

Der Hafen ist klein und im Sommer oft überfüllt. Es gibt nur wenige Boxenplätze im 40 x 45 m großen Hafenbecken. Die Wassertiefe ist zwischen 1,6 und 2m angegeben. Die Ansteuerung ist über das unbefeuerte 14m tiefe „Mörkedyb“-Fahrwasser nur tagsüber möglich. Es führt eine 10 m lange mit je zwei Prickenpaare (rote und grüne Topzeichen) gekennzeichnete Rinne zum Hafen.

Die Rinne wird jedes Jahr ausgebaggert und hat dann eine Tiefe von mind. 2m. Es gibt Strom an den Plätzen, jedoch kein Wasser. Zwei Toiletten stehen zur Verfügung, sie werden mit Seewasser versorgt. Im Ort gibt es ein Versammlungshaus und dort besteht die Möglichkeit eine Dusche zu benutzen.

Im Versammlungshaus neben der Dusche kann man Eis kaufen, hier bedient man sich aus der Tiefkühltruhe und das Geld dafür legt man in eine Kunststoffdose. Frisches Brot und sonstige Kleinigkeiten stehen dort ebenfalls zum Kauf bereit, alles auf Vertrauensbasis. Einen schönen geschützten Grillplatz findet man direkt am Hafen.

Es gibt eine Anlegestelle für das Postboot, es befördert Post, Personen und Güter von der Insel Ærø nach Birkholm.

Das Postschiff

Das Postschiff

 
Birkholm wurde auch in der Presse in Deutschland erwähnt:
Zeit online: Die Herren der Südsee

und im Hamburger Abendblatt – hier der Artikel:
Massai-Krieger machten Urlaub in Dänemark

16. Oktober 2008, 00:00 Uhr

Kopenhagen. Birkholm gehört zu den kleinsten bewohnten dänischen Inseln. Manchmal leben auf dem 92 Hektar großen Eiland elf Leute, meist sind es jedoch nur zehn oder neun. Trotzdem geriet Birkholm jetzt ins Fadenkreuz des öffentlichen Interesses. Denn ein schlauer Birkholm-Bewohner hat auf seiner Insel mit staatlicher Hilfe eine Volkshochschule gegründet und – wie nun bekannt wurde – 2006 mit EU-Geldern neun Massais aus Tansania einfliegen lassen. Die afrikanischen Krieger kamen in traditionellen Gewändern und wurden bei ihrem „Urlaub“ in Dänemark von elf tansanischen Verwaltungsbeamten begleitet.
Die EU hat sich das Projekt immerhin 50 000 Euro kosten lassen. Offiziell sollte mit der Aktion eine strukturschwache Gegend gefördert werden. Dass die Volkshochschule kein Gebäude und zu diesem Zeitpunkt auch gar keine Schüler hatte, interessierte dabei offenbar niemanden.
Poul Pedersen, der die Idee zu dem ausgefallenen Besuch hatte, kann die Aufregung nicht verstehen. „Inselbewohner sind meist recht langweilig. Ich dachte, wir brauchen einfach mal ein paar Massai, damit Leben in die Bude kommt! Es hat funktioniert. Unsere Insel bekam und bekommt ja nun jede Menge PR.

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Fehmarnsundbrücke

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Vor einiger Zeit habe ich an einem Fotoprojekt „Brücken“ teilgenommen. Ich mag Brücken sehr gerne, sie verbinden Länder oder Städte und die Menschen, die dort leben. In diesem Jahr sind wir mit dem Schiff unter der Fehmarnsundbrücke gefahren. Natürlich habe ich sie fotografiert.
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Die Brücke, im Volksmund auch Kleiderbügel genannt, ist 50 Jahre alt und sie ist marode. Kein Einzelfall, in den westlichen Bundesländern herrscht Sanierungsbedarf vieler Brücken, denn ein Großteil der Brücken wurden in den Jahren 1960 – 1985 gebaut.
Über die Fehnmarnsundbrücke hat Claus Beese ein Gedicht geschrieben.
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Die Brücke am Sund
Viel mehr als ein Bauwerk ist sie und
führt nicht nur Menschen über den Sund.
Ich fürchte schon jetzt die einsame Leere,
die es gäbe, wenn sie dereinst nicht mehr wäre.

Kleiderbügel wird sie im Volksmund genannt,
so wurde die Fehmarnsund-Brücke bekannt.
Ihr schwungvoller Bogen, ihr Drahtseilgeflecht,
keine Beschreibung wird ihrem Anblick gerecht.

Ihr kunstvoller Schwung die Kluft überspannt
von der Ostsee-Insel zum Festlandstrand.
Als Verkehrsweg wird sie einmal verschwinden,
wie sollen die Menschen das nur verwinden?

Auch ohne sie geht weiter der Menschen Leben,
irgendwas Neues wird‘s auch dann sicher geben.
Was immer es ist, vielleicht auch ganz fein,
so wie es war, wird es nie wieder sein.


© 2014 Claus Beese
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weitere  schöne Brücken hier: Fotoprojekte
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Rumregatta 2014

Rum-Regatta

Jedes Jahr, seit 1981 findet am Himmelfahrt-Wochenende in Flensburg die Rum-Regatta statt. Es ist das größte „Gaffelsegler-Treffen“ Nordeuropas. Auf der Homepage vom Museumshafen Flensburg steht folgendes:  

Die RUM-Regatta ist eine unernste Geschwaderfahrt.
Und Sicherheit geht über Alles!

Lieber heil und Zweiter,
 als  kaputt und breiter.

Es geht um’s dabei sein!

Denn nicht der 1. Platz wird belohnt, sondern wer als Zweiter über die Ziellinie fährt bekommt eine Riesenbuddel Rum. Die Sieger werden gnadenlos verulkt und mit den schändlichsten Preisen unter der nördlichen Sonne belohnt.

Fast jedes Jahr fahren wir mit unserem Schiff nach Flensburg und genießen den Anblick der schönen alten Schiffe und atmen den Duft von Teer, Holz und Meer.

Samstags um 11.00 Uhr ist Start und die Traditionsschiffe kommen schnell in Fahrt.

Mein Kalender zu diesem Thema:  Historische Segelschiffe auf der Ostsee

Start

Start

Die alte Lady, der Salondampfer „Alexandra“ macht Regattabegleitfahrten

Dampfschiff Alex

Fotos Rum-Regatta von 201320122011,  2010

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IJlst – Fensterblick Nr. 27

Ijlst ist eine der 11 friesischen Städte und erhielt schon im Jahre 1793 das Marktrecht und wurde eine selbstständig Stadt. Der Schiffsbau und der Holzhandel waren die Einnahmequellen.  Ijlst entstand an der Mündung der Ee in die frühere Middelsee (jetzt eingepoldert).  Besonders malerisch wirkt die Eegracht mit den vielen Lindenbäumen. Sehenswert sind die sogenannten Übergärten  (Overtuinen), die Gärten sind durch die Straße vom Haus getrennt.

Man muss also über die Straße zum Garten, hier wurde früher die Wäsche zum Bleichen ausgelegt. Die Gärten sind noch heute im Privatbesitz. Die Eegracht ist die malerischste Straße von Ijlst. Einige sehr schöne und alte Kaufmannshäuser mit den typischen Treppengiebeln (das Haus vom Messingklopfer 1669) und das Rathaus aus dem 14. Jahrhundert sind sehenswert. Ijlst war früher eine Hochburg für die Fabrikation von Schlittschuhen. Die Holzsägemühle ‚De Rat‘ aus dem Jahre 1638 ist immer noch in Betrieb und kann besichtigt werden.

Für Vera ist das obere Fenster im Treppengiebel des Hauses vom Messingklopfer

Fensterblick Nr. 27

Fensterblick 20 – Motorboot

Mit etwas Verspätung kommt mein Fensterblick Nr. 20

Wir sind mit dem Motorboot unterwegs und haben selten Zugang zum Netz.

Mein Skipper

Wir liegen oft an der grünen Wiese und da gibt es weder Strom noch Internet 😉

In den Niederlanden darf man überall, wo es nicht ausdrücklich verboten ist, anlegen und festmachen. Festgemacht wird an Pollern, Bäumen oder man hat extra Erdnägel mit.

Ahoi an alle Fenstergucker und besonders an Vera